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Montag, 26. April 2010

Apportieren







June lernt gerade das Apportieren. Ihr fällt es wirklich schwer, nicht einfach mit einem Spielie davon zu laufen, es wild zu schütteln und dann irgendwann einfach ohne es wieder zu kommen... Nun habe ich das Apportieren noch mal von vorn aufgebaut - und zwar so: Erst mal hab ich ein ganz, ganz neues Spielie eingeführt, den Kong Wubba Snugga. Sie findet ihn super! Den habe ich ihr dann vor die Nase gehalten, sie hat reingebissen. Immer, wenn sie den Snugga losgelassen hat, gab's die Bestätigung mit dem Markerwort "Danke". Es gab keine, wenn sie nur im Geringsten Anstalten gemacht hat, daran zu zerren oder Ähnliches. Der nächste Schritt sah dann so aus, dass ich ihr den Snugga vor die Nase gelegt habe. Sie hat ihn hoch genommen (während ich ihn festgehalten habe) und ausgespuckt, wieder "Danke" und Leckerchen. Beim nächsten Schritt habe ich ihr Snugga nicht mehr festgehalten. Und danach habe ich es einfach immer ein bißchen weiter von ihr entfernt hingelegt. Irgendwann hab ich angefangen, es leicht zu werfen usw. Mittlerweile klappt das Apportieren bei ihr schon ganz gut! Nur manchmal derht sie noch zu sehr auf und haut mit den Spielies ab... Hehe ;o) Aber gerade ihre verrückte Art lieb ich einfach so!!!
Joker hat mir das Apportieren ja förmlich "aufgedrängt"! Er hat von Anfang an alles wieder gebracht, was ich für ihn geworfen habe. Das ist doch eine super Basis, auf die man gut bauen kann, nicht wahr? Nach kurzer Zeit, hat er es sich sogar selber so "zurechtgedreht", dass er mir die Dinge, die er wieder bringt, in die Hand gibt. Fallen diese dabei leider auf den Boden, hebt er sie auf, um sie mir erneut zu geben! Und ihr solltet mal seinen Feuereifer erleben, er hat den größten Spaß dabei! Mittlerweile bleibt er sogar so lange sitzen, bis ich ihm das Kommando ("Voran") zum Apportieren gebe. Und er läßt sich auch wieder zurück rufen, noch bevor er bei dem zu apportierenden Gegenstand angekommen ist!!! Beim Suchen von seinem Dummy ist er manchmal noch etwas aufgeregt, aber wir fangen mit einfachen Verstecken an und er kann auch sehen, in welche Richtung ich gehe, um ein Versteck zu suchen. Ich will ihn ja nicht frustrieren...
Letztes Wochenende hat er übrigens innerhalb eines Tages gelernt, mir meine Puschen zu bringen... Er lernt mit großer Freude und totalem Scharfsinn!!! Was für ein toller Hund!!!

Dienstag, 6. April 2010

Kreiseln


Vielleicht unser neues Hobby: Longieren


Nachdem ich mich nun recht intensiv mit dem Thema "Hunde longieren" auseinandergesetzt habe, habe ich am Osterwochenende mal einen 10-Meter Kreis aufgebaut. Nun gibt es verschiedene Ansätze, das Longiertrainig "aufzubauen". Im Hundeforum ist eine gute Anleitung zu finden, allerdings ist die ganz anders, als z.B. die im Lehrvideo "Longieren mit Hunden" der HTS. Irgendwie schaffe ich es nicht richtig, die Hunde zu motivieren, freudig im Kreis (mit) zu laufen... Naja, ich werde mir noch einmal die DVD ansehen, dann einen Plan machen, wie ich Schritt für Schritt beginne. Ich werde mir genau überlegen, mit welchen Worten, Geräuschen und Lauten ich arbeiten will und werde diese in Kombination mit bestimmten körpersprachlichen Zeichen "trocken" üben - also ohne Hunde. Und dann werde ich mal mit meiner Hundetrainerin sprechen, ob die mir nicht Hilfestellung bieten kann.

Edit: Wieso longieren?

Als ich das erste Mal vom Hunde-Longieren gehört habe, dachte ich: Was für ein Quatsch. Nachdem ich aber zufällig Videos dazu gesehen habe, war ich sehr angetan von der tiefen Bindung, die zwischen Hund und Hundehalter zu sehen war. Durch das (richtige) Longieren entwickelt man eine unglaubliche Distanz-Kontrolle. Als Hundehalter lernt man beim Longieren sehr gut, den Körper als Kommunikationsmittel einzusetzen. Davon profitiert man natürlich auch außerhalb des Kreises, der Hund ist viel achtsamer, passt viel mehr auf, was man von ihm möchte.
Longieren ist nicht einfach nur stupides "im-Kreis-laufen", aus lauter Faulheit des Hundehalters (am Anfang muss man die Runden auch mitlaufen). Und die Hunde laufen auch nicht wie wild zig Runden, damit sie müde werden. Länger als ein paar Minuten am Stück sollte man wohl sowieso nicht longieren, und während dieser Minuten baut man Richtungswechsel, Stops und Bestätigungs-Spielchen mit ein. Ich habe z.B. gestern mit June und Joker wenn es hoch kommt jeweils 1,5 Runden gemacht. Das war für den Anfang echt ausreichend.
Ich finde es unglaublich spannend, dass wenn der Hund den Kreis akzeptiert hat und sich nur noch an seinem Halter orientiert, gleichzeitig mehrere Mensch-Hund-Paare an einem Kreis arbeiten können.
Da ich gerne lernen möchte, die Körpersprache gezielter und durchgängig einzusetzen, denke ich, dass uns das Longieren dafür eine gute Übungs-Grundlage schafft. Natürlich mache ich auch weiter meine Waldrunden mit den zwei Hübschen. Wir tricksen weiterhin, Futterbeutelspielchen machen wir auch, Rumtoben kommt nicht zu kurz und unser Training (Bellen, Jagen etc) läuft gut an. An Abwechslung mangelt es also nicht! ;-)


Mittwoch, 24. Februar 2010

Es kongt gewaltig...




... in unserer Hütte!
Nun wollte ich ihn auch mal ausprobieren - den KONG. Ich hab ja erst gedacht, dass das einfach ein blöder Kommerz-Gag ist, wie so vieles aus dem Hundebedarf. Zumal ja auch gleich passende Pasten und Kekse verkauft werden, die nicht sehr günstig sind. Aber zum einen bin ich von der Robustheit der Kong-Serie sehr überzeugt, da die Rakete schon seit dem zarten Alter von zehn Wochen im Besitz der Welpen-Frisbee und des Welpen-Gummiknochens ist. Beide Teile haben bis heute überlebt und werden sehr viel genutzt! Und zum anderen habe ich auf der Seite von Christiane Luehrs (Podencorosa II) eine Anleitung entdeckt, wie ein Kong richtig gestopft wird. Außerdem stellt sie auch ein paar ganz tolle Rezepte vor, damit der Kong auch interessant bleibt. Wenn ihr auf ihrer Seite den Button "Hunde" anklickt und dann nach ganz unten scrollt (vorher aber natürlich die Vermittlungshunde anschauen!), findet ihr einen Link (Hund beschäftigen, Alleinbleiben). Da kommt ihr zu den Kong-Rezepten. Nun habe ich gestern dann bei zoo+, wo ich auch das Futter und andere Dinge bestelle gesehen, dass die Kongs wieder im Angebot waren. Da hab ich nicht lang überlegt, und zwei Stück in Größe L bestellt, zusammen mit einer neuen Portion Trockenfisch und ein paar Kaustangen. Heute morgen sind sie schon eingetrudelt, die tollen roten Granaten! (Der Versand von zoo+ ist super raketen-schnell!) Und da ich alles Neue immer sofort ausprobieren muss, hab ich direkt eine kleine Kostprobe für die Rakete und ihren König angerührt. Es gab Leberwurst-Quark-Bananen-Pampe. Die habe ich einfach an die Innenwände der Kongs geschmiert, das kleine Loch hab ich mit einem Stückchen Käse gestopft. Und was soll ich sagen? Die Hundi-Spundis sind begeistert (Frauchen dann natürlich auch). Sie haben bestimmt eine 3/4 Std die Kongs ausgelutscht und nun schlummern sie zufrieden in ihren Körbchen! So hab ich mir das vorgestellt! Perfekt! Also, den Kong kann ich euch wirklich wärmstens empfehlen. Aber achtet auf die richtige Größe, wenn ich euch jetzt auch mit dem Kong-Virus infiziert habe!